Bleiben Sie zu Hause!

Empfehlung des Bundesrates: Bleiben Sie zu Hause, insbesondere, wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause aus arbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen.

Der Bundesrat und die Schweiz zählen auf Sie!

COVID-19 / Coronavirus und MH

COVID-19 ist eine neue Krankheit und die MH-Empfindlichkeit ist relativ selten. Obwohl es daher keine direkten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Einfluss von MH auf COVID-19 gibt, können wir aufgrund unserer Erfahrungen mit MH und der zunehmenden Anzahl wissenschaftlicher Daten zu COVID-19 Empfehlungen abgeben.

  1. Wir sind uns sehr sicher, dass MH-empfindliche Personen kein erhöhtes Risiko für COVID-19 haben. Es gibt keine Hinweise, dass MH einen Einfluss auf die Schwere einer COVID-19 Erkrankung oder deren Verlauf hat. Viel wichtiger ist der Einfluss von Erkrankungen, die mit zunehmendem Alter häufiger sind (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zuckerkrankheit (Diabetes), Lungenerkrankungen und Erkrankungen mit geschwächtem Immunsystem).
  2. Wir empfehlen MH-empfindlichen Patienten sehr, eine Warnkarte oder Warnschreiben oder Anhänger zu tragen, um Ärzte über das MH-Risiko in der Notsituation zu informieren. Es besteht sonst das Risiko, dass für die Installation einer Beatmung ein Medikamente verwendet würden, welche bei MH nicht verwendet werden dürfen (Succinylcholin, volatile Anästhetika).
  3. Viruserkrankungen können selten eine Rhabdomyolyse (Abbau von Muskelgewebe) verursachen, die, wenn sie schwerwiegend ist, zu Nierenschäden führen kann. COVID-19 ist mit Myalgie (Muskelkrämpfe oder Muskelschmerzen) verbunden, aber die Rhabdomyolyse ist kein häufiges Merkmal der COVID-19 Infektion. Wir wissen jedoch, dass ein kleiner Teil der MH-empfindlichen Patienten eine Rhabdomyolyse hatten, die nicht mit der Anästhesie zusammenhängen - häufig im Zusammenhang mit schwerer körperlicher Betätigung. Es ist denkbar, dass solche Patienten während einer COVID-19-Infektion ebenfalls häufiger eine Rhabdomyolyse entwickeln als die Allgemeinbevölkerung. Wenn Sie MH-empfindlich sind und COVID-19-Symptome haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt kontaktieren, wenn Sie eines der folgenden Symptome entwickeln: Muskelschmerzen, welche Sie in Ihrer Bewegungsfähigkeit behindern, Muskelkrämpfe oder Muskelverspannung, welche ein Beugen oder Strecken von Armen oder Beinen einschränken, dunkelbrauner Urin (gefärbt wie Tee oder Cola).
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